Die Helden der Region. Artikel auf inside-owen.de

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Auf inside-owen.de erschien bereits Ende des vergangenen Jahres ein Artikel über uns in dem wir und unsere Arbeit kurz vorgestellt werden:

Der 1983 von Andreas Walter gegründete Familienbetrieb hat sich als Spezialist für schwierige Aufgaben bewiesen und sein eigenes Alleinstellungsmerkmal geschaffen: Er taucht Kirchen in ein Farbenmeer aus LEDs. Diese können auf die einzelnen liturgischen Elemente angepasst und so je nach Anlass individuell gestaltet werden.

 

Seitdem ist Andreas Walter mit seinem 10-köpfigen Team in Kirchen im ganzen süddeutschen Raum unterwegs, während seine Frau Ursula sich um die Buchhaltung kümmert. Katholisch, Evangelisch, Freikirchlich, Muslimisch -völlig egal, Elektrizität braucht man überall.

„Lustig wird es, wenn unser muslimischer Mitarbeiter sich in der katholischen Kirche besser auskennt als in seiner eigenen“, erzählt Andreas und lacht, „das ist für mich gelungene Integration!“

 

„Anfangs hat es einiges an Kritik gehagelt“, beschreibt Andreas die ersten Reaktionen, „unsere Lichtinstallationen wurden als „Disko in der Kirche“ abgetan. Mittlerweile sind die Menschen davon aber genauso begeistert wie wir!“ Und zwar so begeistert, dass Walter Elektrotechnik die Steuerung an andere Elektrotechnikbetriebe außerhalb seiner Region liefert und sie dabei berät, wie die fertig gelieferte Technik anzubringen ist.

 

Die LEDs kommen in modernen Kirchen besonders zur Geltung, da diese häufig aus kühlem Sichtbeton und Glas gebaut werden. Ein Bespiel ist die St. Ulrichskirche in Dornstadt. Sie wurde nach dem zweiten Weltkrieg kurzerhand für die amerikanischen Soldaten gebaut und ist sehr schlicht gehalten. Bei den Lichtinstallationen der Familie Walter wird die Beleuchtung selbst zum Objekt, Licht ist in der modernen Architektur keine „Nebensache“ mehr.

 

„In den Anfängen des Betriebes hatte ich zeitweise über 30 Mitarbeiter“ erzählt Andreas, „darunter litt aber die Qualität der Arbeit.“ Der Umsatz stieg zwar, aufgrund der fallenden Rendite blieb der Gewinn aber gleich. Mittlerweile umfasst das Team 20 Personen weniger, dafür hat sich die interne Kommunikation deutlich verbessert. Regelmäßige Besprechungen klären die Mitarbeiter über den Werdegang der Firma, ihre Zielsetzungen und Herausforderungen auf. „Wir möchten unsere Mitarbeiter auf unserem Weg „mitnehmen“ und ihnen unsere Wertschätzung entgegenbringen“, erklärt Andreas seine Vorgehensweise, „nur so kann sich ein Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren und arbeitet gerne.“ Andreas Walter achtet stets darauf, dass seine Mitarbeiter sich wohlfühlen. Deshalb führt er regelmäßig Einzelgespräche, um auf die Anliegen seiner Angestellten eingehen zu können. Seine Devise: Wer seinen Mitarbeiter auch außerhalb der Arbeit als mündigen Menschen schätzt, hat einen motivierten, loyalen Angestellten, auf den man sich verlassen kann.

Diese Form der offenen, ehrlichen Kommunikation gibt Andreas auch an seinen 30-Jährigen Sohn Georg weiter, der nach seinem Studium der Elektrotechnik bereits als Juniorchef in den Startlöchern sitzt und das Unternehmen eines Tages übernehmen will.

Quelle: http://inside-owen.de/die-helden-der-region-walter-elektrotechnik-aus-kirchheim-teck/